Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht... die Hälfte ist so gut wie geschafft. Danke an alle, die immer so fleißig in meine Kamera grinsen und sich nicht mehr von meinem Dauerfilmen nerven lassen! ♥
Samstag, 28. April 2012
april in gent.
Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht... die Hälfte ist so gut wie geschafft. Danke an alle, die immer so fleißig in meine Kamera grinsen und sich nicht mehr von meinem Dauerfilmen nerven lassen! ♥
Donnerstag, 26. April 2012
Universiteit, Muziek and Gent.
Seit zwei Wochen bin ich jetzt wieder in Gent und langsam aber sicher holt mich der Unistress ein. Nach einigen Missverständnissen via Mail und ein paar Treffen mit meinen Professoren muss ich mich jetzt doch mal auf den berühmten "Hosenboden" setzen und in den nächsten Wochen zwei Hausarbeiten anfertigen, Bücher lesen und mich mit der Bibliothek anfreunden.
Von wegen Erasmus ist nur Feiern und Faul sein. Hah!
Für ein wenig Freizeit ist aber immer noch Platz und so war ich die letzten beiden Montage im Café Video, eine Bar in der regelmäßig kostenlose Konzerte stattfinden.
Diese Woche auf der Bühne war die belgische Band She Sells Seashells (Bitte dreimal hintereinander schnell aufsagen!) und die Woche davor war es Punk'd Royal aus Düsseldorf.
Heute passiert wieder etwas spannendes, denn gleich geht es auf zum Paintball spielen. Drückt die Daumen, dass sich die Zahl der blauen Flecken im minimalen Bereich halten und ich mich nicht allzu ungeschickt anstelle.
Außerdem bekomme ich dieses Wochenende meinen ersten Besuch aus Deutschland von Matthias und Franzi, meine Mitbewohner aus Leipzig! Es gibt also wieder etwas mehr zu berichten. :D
Und hier jetzt noch ein hübsches Video über Gent. Unbedingt anschauen! ♥
Von wegen Erasmus ist nur Feiern und Faul sein. Hah!
Für ein wenig Freizeit ist aber immer noch Platz und so war ich die letzten beiden Montage im Café Video, eine Bar in der regelmäßig kostenlose Konzerte stattfinden.
Diese Woche auf der Bühne war die belgische Band She Sells Seashells (Bitte dreimal hintereinander schnell aufsagen!) und die Woche davor war es Punk'd Royal aus Düsseldorf.
Außerdem bekomme ich dieses Wochenende meinen ersten Besuch aus Deutschland von Matthias und Franzi, meine Mitbewohner aus Leipzig! Es gibt also wieder etwas mehr zu berichten. :D
Und hier jetzt noch ein hübsches Video über Gent. Unbedingt anschauen! ♥
Mittwoch, 11. April 2012
Duitsland!
Ihr Lieben - ich habe Frühlingsferien! Und für diese Zeit habe ich mich für ein paar Tage zurück in meine alte Heimat verirrt. Wirklich viel Werbung habe ich nicht dafür gemacht, denn in Verbindung mit meinem Besuch wollte ich nicht nur auf einer, sondern gleich auf zwei Geburtstagen als Überraschungsgast auftreten. Überraschungen sind geglückt und die Feiern waren sehr schön!



Weiterhin auf dem Programm stand: Geburtstag von Mama und von der Oma, ein Theaterbesuch, ein Frisörtermin, ganz viel Quality time mit Freunden und Familie, ein Kurztrip nach Leipzig, Ostern, noch ein Geburtstag, Besuch aus Gent, ...
Schon komisch Urlaub in Deutschland zu machen und zu wissen, dass im Moment der Hauptwohnsitz in einem anderen Land ist. Auch nach Leipzig zurückzukehren, bei meiner WG zu sein und nicht wie gewohnt in mein eigenes Zimmer gehen zu können, war erstmal ein wenig gewöhnungsbedürftig. Aber mit einem zufriedenen Grinsen auf dem Gesicht kann ich sagen: Nichts hat sich verändert! Alles ist beim Alten und so wirds wohl auch sein, wenn ich in vier bis fünf Monaten wieder da bin.






Besonderes Highlight war der Besuch von Juané (aus Südafrika) und Dan (aus Neuseeland), die genauso wie ich ein Semester in Gent studieren und in ihren Ferien ein paar Tage in Deutschland verbracht haben. Zusammen haben wir Potsdam erkundet, die Abendsonne im Park Sanssouci genossen, Burger im Hafthorn gegessen und auch sonst die kurze Zeit gut ausgenutzt. Für mich ist es jedesmal aufs Neue interessant, Potsdam als "Tourist" zu erkunden und bestätigt zu bekommen, wie schön doch meine Heimatstadt ist. I ♥ Potsdam!

Heute morgen klingelte dann um 4:10 Uhr der Wecker und kaum eine Stunde später saßen wir im Auto Richtung Flughafen. Innerhalb kürzester Zeit waren wir in Belgien und nach einer Zugfahrt kam ich in meinem liebgewonnenen Gent an.
Auch wenn mir der Abschied von Deutschland und meinen Lieblingsmenschen sehr schwer gefallen ist, freu ich mich auf die kommenden Wochen und Monate in Gent. ♥
Weiterhin auf dem Programm stand: Geburtstag von Mama und von der Oma, ein Theaterbesuch, ein Frisörtermin, ganz viel Quality time mit Freunden und Familie, ein Kurztrip nach Leipzig, Ostern, noch ein Geburtstag, Besuch aus Gent, ...
Schon komisch Urlaub in Deutschland zu machen und zu wissen, dass im Moment der Hauptwohnsitz in einem anderen Land ist. Auch nach Leipzig zurückzukehren, bei meiner WG zu sein und nicht wie gewohnt in mein eigenes Zimmer gehen zu können, war erstmal ein wenig gewöhnungsbedürftig. Aber mit einem zufriedenen Grinsen auf dem Gesicht kann ich sagen: Nichts hat sich verändert! Alles ist beim Alten und so wirds wohl auch sein, wenn ich in vier bis fünf Monaten wieder da bin.

Besonderes Highlight war der Besuch von Juané (aus Südafrika) und Dan (aus Neuseeland), die genauso wie ich ein Semester in Gent studieren und in ihren Ferien ein paar Tage in Deutschland verbracht haben. Zusammen haben wir Potsdam erkundet, die Abendsonne im Park Sanssouci genossen, Burger im Hafthorn gegessen und auch sonst die kurze Zeit gut ausgenutzt. Für mich ist es jedesmal aufs Neue interessant, Potsdam als "Tourist" zu erkunden und bestätigt zu bekommen, wie schön doch meine Heimatstadt ist. I ♥ Potsdam!
Heute morgen klingelte dann um 4:10 Uhr der Wecker und kaum eine Stunde später saßen wir im Auto Richtung Flughafen. Innerhalb kürzester Zeit waren wir in Belgien und nach einer Zugfahrt kam ich in meinem liebgewonnenen Gent an.
Auch wenn mir der Abschied von Deutschland und meinen Lieblingsmenschen sehr schwer gefallen ist, freu ich mich auf die kommenden Wochen und Monate in Gent. ♥
Samstag, 31. März 2012
Maart in Gent...
Mein zweiter Monat in Belgien neigt sich dem Ende entgegen und die schönsten Momente habe ich wieder in ein kleines Video gepackt. ♥
Dienstag, 27. März 2012
Ardennen!
Bereits schon in meinem letzten Blogeintrag angekündigt, kommt jetzt hier mein Bericht über unseren Ausflug in die Ardennen. Zusammen mit ein paar Leuten vom ESN und rund 50 Erasmus-Studenten ging es Freitag abend Richtung belgisches "Gebirge". Nach zweieinhalb Stunden im Bus kamen wir im kleinen Dörfchen Arbrefontaine an, wo wir ein ganzes Haus nur für uns hatten. Nach dem Abendessen wurden alle Tische und Stühle beiseite geschoben und Platz für ein Musikquiz gemacht - Jungs gegen Mädchen, was natürlich wir gewonnen haben! Und danach hat der DJ vom Porter House (typischer Erasmus-Club in Gent) für den Rest des Abends für gute Stimmung gesorgt.


Ich muss schon zugeben, dass dies wirklich ein typischer Erasmus-Trip war. So gut wie alle Stereotypen über das Studieren im Ausland wurden in diesen zwei Tagen bestätigt - Feiern, Trinken, Feiern und ehm noch mehr Trinken. :D Aber ich wusste schon von vornherein, was auf mich zukommt, denn der Ardennes-Trip hat bereits seinen Ruf weg. Aber "Hey!" - Ich bin Erasmus-Studentin und warum eigentlich nicht?!
Am Samstag wurde dann mittags im Garten bei tollem Wetter und viel Sonnenschein gebruncht und nachmittags machten wir eine kleine Wanderung durch die Natur. Das war eins meiner Highlights! Nach so einem bitterkalten, langen und grauen Winter ist die Kombination aus frischer Luft, Sonnenschein und Sand im Schuh einfach das Größte! Wie ich die warmen Temperaturen vermisst hab...


Am Abend gab es dann wieder viel Feierei nach dem Motto: Bal marginal. Alle sollten sich so hässlich, verrückt und unkoordiniert anziehen wie möglich. Kurz: Bad Taste!


Am Sonntag ging es dann mit dem Bus nach Dinant, um dann doch ein wenig Kultur in das Wochenende zu bringen. Zu sehen gab es eine Kathedrale, eine Festung auf einem Hügel und von da aus eine tolle Sicht auf die umliegenden Berge und Gewässer. Und das wars auch schon... es ging wieder zurück nach Gent! ♥

Ich muss schon zugeben, dass dies wirklich ein typischer Erasmus-Trip war. So gut wie alle Stereotypen über das Studieren im Ausland wurden in diesen zwei Tagen bestätigt - Feiern, Trinken, Feiern und ehm noch mehr Trinken. :D Aber ich wusste schon von vornherein, was auf mich zukommt, denn der Ardennes-Trip hat bereits seinen Ruf weg. Aber "Hey!" - Ich bin Erasmus-Studentin und warum eigentlich nicht?!
Am Samstag wurde dann mittags im Garten bei tollem Wetter und viel Sonnenschein gebruncht und nachmittags machten wir eine kleine Wanderung durch die Natur. Das war eins meiner Highlights! Nach so einem bitterkalten, langen und grauen Winter ist die Kombination aus frischer Luft, Sonnenschein und Sand im Schuh einfach das Größte! Wie ich die warmen Temperaturen vermisst hab...

Am Abend gab es dann wieder viel Feierei nach dem Motto: Bal marginal. Alle sollten sich so hässlich, verrückt und unkoordiniert anziehen wie möglich. Kurz: Bad Taste!

Am Sonntag ging es dann mit dem Bus nach Dinant, um dann doch ein wenig Kultur in das Wochenende zu bringen. Zu sehen gab es eine Kathedrale, eine Festung auf einem Hügel und von da aus eine tolle Sicht auf die umliegenden Berge und Gewässer. Und das wars auch schon... es ging wieder zurück nach Gent! ♥
Freitag, 23. März 2012
De lente heeft zijn intrede gedaan.*
Ihr Lieben... es frühlingt!
Ich weiß, dass ihr schon ein wenig länger in den Genuss von Sonnenschein und warmen Temperaturen gekommen seid, aber hier hat sich der Frühling noch ein wenig Zeit gelassen.
Doch seid ein paar Tagen ist das Wetter einfach großartig und damit hat sich auch noch einmal die Stadt komplett verwandelt. Überall sind plötzlich so viele Menschen... in der Innenstadt, in den Straßen und Cafés und am Wasser. Herrlich!
Ich hab mich gleich noch mehr in die Stadt verliebt!
Da ich ja immer sehr fleißig Videos mache, muss ich mich in Sachen Fotos auf Antje und die anderen Erasmus-Leute verlassen. Hier sind jetzt also ein paar schöne Gent-Fotos von Juané, einer Freundin aus Südafrika, die auch hin und wieder ihre Erlebnisse in einem Blog festhält.





Bei den tollen Temperaturen versammeln sich die meisten Menschen am Korenmarkt und an der Graslei, um am Wasser zu sitzen (die Leie), ein Eis zu essen oder Feierabendbierchen zu trinken und die Sonne zu genießen. Und um ein wenig Eindruck zu bekommen, wieviele Leute sich immer dort versammeln, hier jetzt ein kleines Video:
Die armen Leute in den Booten. Irgendjemand fing einfach mit dem Jubeln an und alle haben mitgemacht... :D
Dieses Wochenende mach ich wieder mit dem ESN einen Trip - diesmal gehts in die Ardennes, das "Gebirge" von Belgien. Bericht, Fotos und vielleicht ein Video gibt es dann in der nächsten Woche. ♥
* Der Frühling hat Einzug gehalten.
Ich weiß, dass ihr schon ein wenig länger in den Genuss von Sonnenschein und warmen Temperaturen gekommen seid, aber hier hat sich der Frühling noch ein wenig Zeit gelassen.
Doch seid ein paar Tagen ist das Wetter einfach großartig und damit hat sich auch noch einmal die Stadt komplett verwandelt. Überall sind plötzlich so viele Menschen... in der Innenstadt, in den Straßen und Cafés und am Wasser. Herrlich!
Ich hab mich gleich noch mehr in die Stadt verliebt!
Da ich ja immer sehr fleißig Videos mache, muss ich mich in Sachen Fotos auf Antje und die anderen Erasmus-Leute verlassen. Hier sind jetzt also ein paar schöne Gent-Fotos von Juané, einer Freundin aus Südafrika, die auch hin und wieder ihre Erlebnisse in einem Blog festhält.
Bei den tollen Temperaturen versammeln sich die meisten Menschen am Korenmarkt und an der Graslei, um am Wasser zu sitzen (die Leie), ein Eis zu essen oder Feierabendbierchen zu trinken und die Sonne zu genießen. Und um ein wenig Eindruck zu bekommen, wieviele Leute sich immer dort versammeln, hier jetzt ein kleines Video:
Die armen Leute in den Booten. Irgendjemand fing einfach mit dem Jubeln an und alle haben mitgemacht... :D
Dieses Wochenende mach ich wieder mit dem ESN einen Trip - diesmal gehts in die Ardennes, das "Gebirge" von Belgien. Bericht, Fotos und vielleicht ein Video gibt es dann in der nächsten Woche. ♥
* Der Frühling hat Einzug gehalten.
Donnerstag, 22. März 2012
"Der Ofen des Grauens - Teil 2"
Es wird mal wieder Zeit für eine kleine "Märchenstunde" mit Jane...
Diejenigen unter euch, die damals bereits fleißig meinen Kanada-Blog* verfolgt hatten, werden sich vielleicht noch an den "Ofen des Grauens" erinnern. Um es kurz zusammenzufassen: Unser Ofen hatte irgendeinen technischen Defekt, so dass er zu den unmöglichsten Zeiten angefangen hat zu piepsen und dann damit auch für eine ganze Weile nicht aufhören wollte.
Auch hier hatte sich der Ofen oder besser gesagt die Herdplatten als weniger kooperativ herausgestellt. Erst einmal funktionieren nur zwei von den vier Platten und da der Anzünder auch schon vor einiger Zeit den Geist aufgegeben hat, müssen wir immer zum Feuerzeug greifen - alles Dinge, mit denen man Leben kann.
Vor kurzem hatten wir dann aber den Tag über keinen Strom, weil vor unserem Haus Bauarbeiten durchgeführt wurden. Kein Strom bedeutet auch automatisch kein Internet und da das Wetter draußen dunkelgrau und nass war, entstand bei mir ziemlich schnell Langeweile. Diese hat mich dann auch so weit gebracht, dass ich anfing die Küche sauber zu machen. Der Herd bekam also eine schon lange notwendige Vollsäuberung.
Der Strom ging nach ein paar Stunden wieder an und aus der Küche hörte ich plötzlich alle paar Sekunden ein komisches Klick-Geräusch. Natürlich kam es vom Herd und das Geräusch wurde schneller und schneller...
Dafür müsst ihr wissen, dass es sich um einen Gasherd handelt und da ich in einer Gasherdfreien Küche aufgewachsen bin, habe ich eine Menge Respekt vor dem Ganzen.
Durch meine Saubermach-Aktion schien ich den Anzünder wieder zum Leben erweckt zu haben, denn von den funktionierenden Kochplatten sprühte es fleißig alle paar Sekunden Funken. Hilfe! Meine Mitbewohner waren auch keine große Hilfe und außer den Strom wieder abzuschalten, damit aber auch unseren Kühlschrank abzustellen, fiel uns nichts besseres ein. Also musste wieder mein Lieblingsvermieter Stephan zum Einsatz kommen. Der Gute kam dann auch noch am Abend vorbei und hat eine Stunde lang am Herd rumgebastelt, bis er das Problem beseitigen konnte. Leider hatte er nicht bedacht, dass es schon langsam dunkel wurde und man da nicht so gut bei abgestellten Strom und ohne Licht an Kabeln arbeiten kann. Ich stand also daneben und hab ihm die ganze Zeit mit einer "Taschenlampe" (sein iPhone) geleuchtet. Zwischendurch haben wir dann auch noch mit einem Föhn versucht die Kabel zu trocknen...
aber es hat anscheinend funktioniert, denn bald war das Klicken und die Funken weg! Und da er von den anderen Schäden gar nichts wusste (die nicht funktionierden Platte, der kaputte Anzünder), kriegen wir wohl demnächst einen komplett neuen Herd. Yay! ♥
*Nach dem Abitur habe ich zusammen mit einer Freundin für sechs Monate Work and Travel in Kanada gemacht (September 2008 bis März 2009).
Diejenigen unter euch, die damals bereits fleißig meinen Kanada-Blog* verfolgt hatten, werden sich vielleicht noch an den "Ofen des Grauens" erinnern. Um es kurz zusammenzufassen: Unser Ofen hatte irgendeinen technischen Defekt, so dass er zu den unmöglichsten Zeiten angefangen hat zu piepsen und dann damit auch für eine ganze Weile nicht aufhören wollte.
Auch hier hatte sich der Ofen oder besser gesagt die Herdplatten als weniger kooperativ herausgestellt. Erst einmal funktionieren nur zwei von den vier Platten und da der Anzünder auch schon vor einiger Zeit den Geist aufgegeben hat, müssen wir immer zum Feuerzeug greifen - alles Dinge, mit denen man Leben kann.
Vor kurzem hatten wir dann aber den Tag über keinen Strom, weil vor unserem Haus Bauarbeiten durchgeführt wurden. Kein Strom bedeutet auch automatisch kein Internet und da das Wetter draußen dunkelgrau und nass war, entstand bei mir ziemlich schnell Langeweile. Diese hat mich dann auch so weit gebracht, dass ich anfing die Küche sauber zu machen. Der Herd bekam also eine schon lange notwendige Vollsäuberung.
Der Strom ging nach ein paar Stunden wieder an und aus der Küche hörte ich plötzlich alle paar Sekunden ein komisches Klick-Geräusch. Natürlich kam es vom Herd und das Geräusch wurde schneller und schneller...
Dafür müsst ihr wissen, dass es sich um einen Gasherd handelt und da ich in einer Gasherdfreien Küche aufgewachsen bin, habe ich eine Menge Respekt vor dem Ganzen.
Durch meine Saubermach-Aktion schien ich den Anzünder wieder zum Leben erweckt zu haben, denn von den funktionierenden Kochplatten sprühte es fleißig alle paar Sekunden Funken. Hilfe! Meine Mitbewohner waren auch keine große Hilfe und außer den Strom wieder abzuschalten, damit aber auch unseren Kühlschrank abzustellen, fiel uns nichts besseres ein. Also musste wieder mein Lieblingsvermieter Stephan zum Einsatz kommen. Der Gute kam dann auch noch am Abend vorbei und hat eine Stunde lang am Herd rumgebastelt, bis er das Problem beseitigen konnte. Leider hatte er nicht bedacht, dass es schon langsam dunkel wurde und man da nicht so gut bei abgestellten Strom und ohne Licht an Kabeln arbeiten kann. Ich stand also daneben und hab ihm die ganze Zeit mit einer "Taschenlampe" (sein iPhone) geleuchtet. Zwischendurch haben wir dann auch noch mit einem Föhn versucht die Kabel zu trocknen...
aber es hat anscheinend funktioniert, denn bald war das Klicken und die Funken weg! Und da er von den anderen Schäden gar nichts wusste (die nicht funktionierden Platte, der kaputte Anzünder), kriegen wir wohl demnächst einen komplett neuen Herd. Yay! ♥
*Nach dem Abitur habe ich zusammen mit einer Freundin für sechs Monate Work and Travel in Kanada gemacht (September 2008 bis März 2009).
Abonnieren
Posts (Atom)